Deutschland ist nicht gerade eine mit Wellen übermäßig gesegnete Ecke dieser Welt. Trotzdem ist Bodyboarden sogar bei den Mitteleuropäern ein mittlerweile sehr beliebter Wassersport geworden.
Was macht die Faszination Bodyboarden aus?
... ein paar Tipps für den Start findet Ihr hier...
Die Qualität eines Bodyboards erfühlt man mit dem Daumen. Grundsätzlich gilt: je härter das Board (besonders Kanten und Deck), desto hochwertiger. Weitere wichtige Merkmale sind
Symmetrische Railgeometrie (= Kantenform) ist gut für höchste Geschwindigkeiten, asymmetrische für Wendigkeit. Mindestanforderung an ein Einsteigerboard ist der geschlossenzellige Schaumkern, je mehr von den o. g. Anforderungen erfüllt sind, desto hochwertiger und leistungsstärker das Bodyboard. Zur Boardgröße: je schwerer der Fahrer, desto größer sollte das Board sein.
Grundsätzlich weisen steife, harte, hochwertige Bodyboards folgende Vorteile gegenüber einfacheren Boards auf:
Wenn das Revier nicht Mittelmeer-Hochsommer-Badewannen-Temperaturen bietet, ist ein Neoprenanzug äußerst zweckmäßig. Anzüge fürs Bodyboarden sollten beste Bewegungsfreiheit ermöglichen. Kaschiertes Material weist eine größere Stabilität gegenüber mechanischen Beschädigungen auf, Glatthautneopren ist wärmer. Der geeignete Anzugstyp hängt von Wasser- und Lufttemperatur ab, nähere Infos zu den verschiedenen Anzugstypen hier.
Unbedingt erforderlich ist eine Leash, die Verbindungsleine zwischen Bodyboard und Bodyboarder. Bei vielen Bodyboards ist die Leash bereits im Lieferumfang enthalten.
Für ambitionierte Boarder sind Swimfins ein Muß, man bekommt wesentlich mehr Wellen! Den Verlust der Swimfins verhindert eine spezielle Leash.
Fin Socks schützen vor Hautverletzungen durch das harte Gummi der Swimfins.
Für die Reise gibt es praktische Bodyboardbags.
Mehr nennenswertes Zubehör gibt es nicht! Und dann war da noch
Wie befestigt man die Leash am Bodyboard?
Ganz einfach: vorne mittig etwa 20 cm von der Spitze im Board ein kleines Loch mit heißem Schraubenzieher, Lötkolben oder kleiner Bohrerspitze bohren.
Bei einem einfachen Stringer etwa 15 cm nach rechts oder links ausweichen; bei einem Doublestringer in der Mitte bleiben.
Den Plug (= Befestigungsmöglichkeit für die Leash) fest ins Board schrauben (der Plug sollte sich in das Board etwas eindrücken, damit es wasserdicht ist), fertig!
Für alle, die wissen wollen, wie Wellen entstehen, wann und wo diese am besten sind, was der Unterschied zwischen Reefbreak und Beachbreak ist, finden sich hier die Antworten...... (klick hier)
Weitere Infos rund um das Thema Bodyboarden findet Ihr hier... und unter www.bodyboarder.de (Wissen/Begriffe). Alex hat für Euch auf der Seite alles Wissenswerte zu den Themen Equipment und Fahrtechnik zusammengestellt!