Windsurfer sind nüchterne Verstandsmenschen, nicht abergläubisch und gehen an einem windigen Freitag dem Dreizehnten ohne Skrupel surfen. Aber, wer Wind haben will, muss natürlich dafür auch was tun! Wir haben selbstverständlich selbst getestet und uns umgehört:
a) nicht das komplette Material mitnehmen
Vorteil: Erfolgsquote 100%
Nachteil: man kann dann nicht surfen
Warnung: Täuschungsversuche bringen nichts, der Wind ist ja nicht blöd und bestraft heimliches Einpacken im Nachhinein mit Flaute nicht unter 2 Wochen!
b) Zwiebel ins Wasser schmeißen
Vorteil: preiswert, einfach und schnell gemacht (ob die Zwiebel geschält ist oder nicht, ist nämlich egal)
Nachteil: führt nicht immer zum Erfolg
Wichtig: Immer am Anfang des Surfurlaubs die Zwiebel ins Wasser schmeißen, Panikaktionen zum Ende retten nichts mehr.
c) Windtanz
Vorteil: funktioniert, richtig ausgeführt, gut und ist zugleich gutes Aufwärmprogramm
Nachteil: wer es nicht richtig macht, erntet Regen
d) Jungfrau/-mann opfern
Vorteil: gibt Wind
Nachteil: Der Mann/die Frau ist weg
e) Dem Wind einen blasen
Vorteil: funktioniert gut, bisher 100% Erfolgsquote!
Nachteil: Mitnahme von entsprechender Hardware erforderlich. Bläser und Instrument sind notwendig - wenn es eng wird, Kapazitäten auf dem Dachgepäckträger überprüfen!
f) Chilli essen:
Vorteil: schmeckt gut! Es gibt prima warmen Wind und die Windrichtung ist frei wählbar!
Nachteil: Starke Geruchs- und Geräuschentwicklung - und aufgepasst: es funktioniert nicht im Neoprenanzug! (von Bernie Merz)
g) Der Königstipp: Laßt das Meterial zuhause .... das funktioniert immer!
Gern hören wir von Euren Erfahrungen mit diesen und anderen Techniken! Veröffentlichung hier!
So gibts Wind: